TERRAGEN - Die Leidenschaft der Landschaftsgestaltung
Stilvolle 3D Schneelandschaften, beeindruckende Gebirgsmotive oder weites Meer gefällig? Die Freeware Terragen macht es möglich.

Mit nur wenigen Klicks generieren Sie mit Terragen eine komplette 3D Landschaft. Das Programm ist für den privaten Gebrauch kostenlos. Die Freeware von M.P. Fairclough hat seit ihrem Erscheinen mittlerweile einen gewissen Kultstatus erreicht. Jeder, der an fotorealistischen 3D-Landschaften interessiert ist oder gerne einmal etwas in dieser Richtung probieren möchte, kommt nicht an Terragen vorbei. Mit 2,5 MB Dateigröße hält sich die Downloadzeit zudem noch in vertretbarer Größenordnung.

Landschaften erzeugen

Fünf Dialoge (Terrain-, Water-, Clouds-, Atmosphere- und Lighting Dialog) sind die Ausgangsposition für die Gestaltung einer virtuellen Landschaft. Der Landschaftsdialog (Terrain) erscheint automatisch beim Programmstart. Wird ein Terrain generiert, sieht man zunächst die Oberflächengrafik, dessen Farb- beziehungsweise Grauwertabstufung die Höhenunterschiede in der späteren Grafik darstellt. Unzählige Einstellungsmöglichkeiten sorgen dafür, dass keine Landschaft aussieht wie die andere. In der Oberflächengrafik kann die Blickrichtung der virtuellen Kamera mit der Maus variiert werden. Die Option »Render Preview« in der »Render Control« liefert eine verkleinerte Vorschau. Somit lassen sich alle Änderungen am Landschaftsdesign überwachen.  
Himmel und Wasser

Egal, ob ein stimmungsvoller Sonnenuntergang am weiten Meer oder die klare Sicht in den virtuellen Bergen, die Einstellungsmöglichkeiten in den Wolken-, Atmosphäre- und Beleuchtungsdialogen bieten Möglichkeiten ohne Ende. Dabei beschränkt sich die Vielfalt nicht nur auf Strukturen, auch Farbspielereien sind möglich. Soll eine Wasseroberfläche im Bild erscheinen, muss lediglich der Wasserspiegel in die richtige Höhe gehoben werden.

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Das Rendern

Neben der Angabe über die gewünschte Größe und Auflösung des Bildes lassen sich Einstellungen zur Kamera von Kameratyp über Position bis zum Film vornehmen. Das Rendering selbst ist dann eine Frage der Zeit, wobei Terragen in dieser Disziplin einen ordentlichen Eindruck macht. Die Beispielgrafik im rechten Bild hat bei einer Bildgröße von 1000x300 Pixel und höchster Qualitätsstufe knapp 30 Minuten gedauert (Pentium III, 500 MHz, 128 MB RAM). Die fertig gerenderte Grafik kann als Bitmap abgespeichert und weiterverarbeitet werden. Wem statische Bilder zu wenig sind, der kann auch Animationen mit Terragen erstellen.  
Deutschsprachige Hilfe

Terragen steht nur in englischer Sprache für Windows ab Version 95 zur Verfügung. Die offizielle deutsche Anleitung zu Terragen hilft demjenigen weiter, der ein paar Anlaufschwierigkeiten in der Programmbedienung und mit der Funktionsvielfalt hat. Nicht ganz auf der Höhe der aktuellen Version (0.8.24) ist sie trotzdem sehr empfehlenswert.

Fazit:

Für Einsteiger und diejenigen, die Landschaften für Bildmontagen benötigen, ist Terragen das Einsteigerprogramm in die faszinierende Welt der 3D-Grafik. Dank der sehr hilfreichen deutschen Anleitung von Martin Beck sollte die Sprachbarriere kein Grund sein, es nicht einmal auszuprobieren.